Ayurveda bzw. die Ur-Heilkunde ist so alt wie die Menschheit. Unsere Vorfahren
waren die Kelten und bei denen hießen sie Druiden, welche eine Lehrzeit
von 20 Jahren hatten. Bei den Amerikanischen Indianer kennen wir noch den
Medizinmann, auch sie hatten eine Lehrzeit von 20 Jahren. In Indien nennt
man sie Vaidya und auch diese haben traditionell eine Lehrzeit von 20 Jahren.
Das Wissen wurde damals als es noch keine Schriften gab mündlich überliefert.
Als die erste Schrift erfunden wurde vor mindestens 7.000 Jahren im heutigen
Indien wurden die Veden (Wissen) niedergeschrieben und auch die Ayur-Veda
(Wissen über das Leben).
In den ersten Zeilen ist geschrieben, dass Gott Bhrama (Schöpfer) dieses
Wissen (Veden)den Menschen persönlich gegeben hat.
Die Veden enthalten das Medizinische Ayurveda, Yoga mit allem Spirituellen
und die Astrologie. Alle Veden sind übergreifend.
Ayurveda hat zwei Hauptbereiche. Das eine ist das Körperliche mit der Kräuterheilkunde, Behandlungen und die Essens-Nahrung. Die wichtigere Sache ist allerdings die Spirituelle, welche ich als psychische und psychosomatische Komponente übersetzten würde und hier von Gedanken- Nahrung gesprochen wird. Die wichtigere, die spirituelle Komponente wird bei uns komplett vernachlässigt, da sie kaum jemand kennt, mit der aber echte Wunder realisiert werden.
Ayurveda hat die umfangreichste Kräuterheilkunde und sie funktioniert
folgendermaßen:
Die Zunge ist der Indikator welche Wirkung eine Pflanze hat. Die Geschmäcker
sind süß, sauer, bitter, herb (zusammenziehend), salzig, und scharf.
Also in erster Linie sagen sie nicht welche Pflanze, sonder welchen Geschmack
die Pflanze braucht um gegen bestimmte Probleme zu helfen. Denn überall
auf der Welt gibt es andere Pflanzen aber die Geschmäcker sind überall
dieselben.
Welche Geschmäcker nun welche Wirkung haben, ja dafür gibt es ein
Studium, welches genau erklärt wie das Universum funktioniert, wie die
Elemente entstanden sind und auch die Doshas. In dieser Homepage dieses zu
erklären würde alle Ressourcen sprengen.
Alle Behandlungen dauern mehrere Tage, da es eine Vorbereitung, eine Massage und danach eine Nachbehandlung benötigt. Genaue Indikationen und auch wichtige Gegenindikationen muss man kennen.
Was in dieser Seite beschrieben ist, ist nur für das allgemeine Wissen darüber, eine Behandlung kann nur von einem erfahrenen Vaidya (Ayurveda Arzt) richtig gemacht werden. Denn es können durchaus auch Fehler gemacht werden.
Jedes Dosha bekommt auch seine eigene Energie aus bestimmten Körperregionen und somit wird bei einer Doshaschwäche die Körperregion behandelt bei dem das Dosha genährt wird.
Laut Charakachaarya:
1. Vamana: welches das medizinische Erbrechen ist.
2. Virechana: welche eine Ausleitung ist.
3. Nasya: ist eine Anwendung von Medikamenten in der Nase
4. Anuvasa Basti: Einläufe mit verschiedenen Ölen
5. Niruha Basti: Einläufe mit verschiedenen Abkochungen
Laut Shushruta & Vagbhata:
1. Vamana: Medizinisches Erbrechen
2. Virechana: Ausleitungen
3. Nasya: Nasenbehandlungen
4. Basti: Einläufe mit medizinischen Ölen
5. Raktamokshana: welches einen Teil des Blutes aus dem Kreislauf
nimmt.